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Sheep Dog

Sheep Dog

Ende letzter Woche haben wir einen Abstecher nach Dunedin gemacht. Wie auf unserer letzten Neuseeland Tour haben wir die Silver Peak Lodge als Unterkunft gebucht. Die Farm liegt etwas ausserhalb der Stdt auf einer Anhöhe und ist umgeben von Schafweiden. Die City kann in 15 Minuten mit dem Auto erreicht werden. George, der Sheep Dog auf dem Titelbild ist übrigens der Stolz des Besitzers der Farm. Er war an der letzten Landesmeisterschaft auf Platz 10 klassiert.

Es ist bekannt, beim Frühstück in der Silver Peak B&B trifft man spannende Leute. Diesmal führten wir interessante Gespräche mit Ehepaaren aus Australien, UK und USA. Zur Sprache kamen Themen aus der Politik, Wirtschaft, Sport und Reisen. Nach unserem Ausflug mit der Taieri Gorge Railway kamen wir auf dem Hauptbahnhof in Melbourne zu sprechen. Vicky, die Australierin erzählte uns dazu folgende Geschichte.

“A widely reported urban myth is that the design for Flinders Street Station was intended for Mumbai and the design for the Chhatrapati Shivaji Terminus (originally named Victoria Terminus) in Mumbai was meant for Melbourne. In 1899, a competition was held for the design of a new station in Melbourne. First prize was awarded to James Fawcett and HPC Ashworth who won £500 for their French Renaissance ‘Green Light’ project. It has long been reported that the plans were switched resulting in a Gothic style station in India and a vaguely East-Indian style building in Melbourne. Quelle: «12 Things You Didn’t Know About Flinders Street Station, Melbourne»

Gestern haben wir Dunedin dann verlassen und sind in Richtung Christchurch losgefahren. Auf dem Weg nach Norden wollten wir uns nochmals die Boulders von Moeraki ansehen. Beim letzten Besuch waren sehr viele Leute am Strand unterwegs. Diesmal hatten wir Glück. Nur wenige Touristen wollten sich die Steinformationen ansehen.

Anschliessend ging es ins Motel nach Timaru, Schlüssel holen, Gepäck ausladen und ab auf den Golfplatz Gleniti, eine 18 Loch Anlage. Etwas Bewegung war wieder einmal dringend nötig. Nachdem wir in Dunedin den Otago Golf Course mit Buggy gespielt haben, stand eine 9 Loch Runde zu Fuss auf dem Programm. Gemäss Internet kann der Geniti Golf Course ab 16 Uhr für NZD 9 (CHF 6.30!) gespielt werden, nicht zu glauben.

Mit Erstaunen stellen wir fest, dass der Platz für neuseeländische Verhältnisse in einem sehr guten Zustand ist. Für einmal sind die Abschläge, die Fairways und die Greens auch wirklich grün. So es macht richtig Spass, wir kommen gut voran und sind nach 75 Minuten zurück im Clubhaus. Silvia hat mich als Caddy begleitet, was sich positiv im Score bemerkbar macht. Müde vom Tragen des Bags, aber happy, fahren wir zurück ins Motel.

Am heutigen Sonntag geht es auf einen ausgedehnten Spaziergang zum Beach von Timaru und in den Rosengarten. Der Anbau von Rosen ist für die Region sehr wichtig. In der Stadt essen wir  im Restaurant «The Old Bank» eine Kleinigkeit und fahren anschliessend nochmals auf den gestrigen Golfplatz. Diesmal spielen wir Loch 10 bis 18. Dieser Teil des Platzes ist ausgesprochen hügelig. Heute ist definitiv nicht mein Tag. Mein Spiel kann kurz zusammengefasst werden: Gestern top, heute flop.   

Heute Abend kommt etwas Wehmut auf. Am Mittwoch erreichen wir Christchurch. Das heisst, unsere Reise geht so langsam dem Ende entgegen. Silvia wird nächsten Samstag ab Christchurch in die Schweiz zurückfliegen. Ich werde auf der Nordinsel noch einen alten Kollegen besuchen und am 11. April in Auckland den Flieger nach Dubai resp. Zürich besteigen.

Ruedi

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