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Dispute between Sydney and Melbourne

Dispute between Sydney and Melbourne

Nach der 2. Golfrunde auf dem Monnah Links Golf Course in Fingal nehmen wir den Weg nach Canberra unter die Räder. Bis zum Hotel in Wangaratta sind es 351 km oder etwas mehr als 4 Stunden Fahrt. Bis nach Melbourne ist es kein Problem, dann fahren wir eine Stunde im Stau. Anschliessend sind wir mit den Trucks auf demHighway fast alleine unterwegs. Ein feines Nachtessen im Hotel in Wangaratta beschliesst den Tag.

Am nächsten Morgen, wir schreiben den 30. März, rollen wir in Richtung Canberra, der Hauptstadt von Australien. Wann und warum wurde diese Stadt der Sitz der australischen Regierung? Ganz einfach, zwei Städte (Sydney und Melbourne) lagen sich Anfang des letzten Jahrhunderts im Clinch und so wurde mit Canberra 1908 ein Kompromiss gefunden. Die Stadt liegt im Australian Capital Territory und etwa 300km südwestlich von Sydney. Auf der Fahrt nach Canberra vertreiben wir uns die Zeit mit dem Handy und Wikipedia. So erfahren wir etwas über die Geschichte der Orte, an welchen wir auf der Autobahnvorbeikommen. In Gundagai machen wir einen Halt und essen unser Picknick, ein Ort mit langen Brücken.

Kurz vor der Ankunft in der Hauptstadt verzieht sich die Sonne und der Himmel wird von dunklen Wolken verdeckt. Es beginnt zu regnen, als wir um 5 Uhr die Stadtgrenze erreichen. Nun ist sicher wieder Stau angesagt, liegt unser Hotel doch im Stadtzentrum. Falsch, es gibt keinen Stau. Die Stadtplaner haben ganze Arbeit geleistet. Der Verkehr rollt auf den breiten, zum Teil vierspurigen Strassen problemlos. Vorbei an modernen Bauten mit spannender Architektur und vielen Grünflächen rollen wir zum Hotel. Das Haus besteht aus einem Altbau, welcher nahtlos mit einem Neubau zusammengeführt und mit einem Garten im «Urban Gardening Stil» erweitert wurde. Auch das Hochhaus nebenan hat eine ähnliche Architektur. Einchecken, Zimmer beziehen und ab geht es zum Italiener im Haus.

Gut ausgeschlafen, suchen wir uns um die Ecke einen Ort, wo es Frühstück gibt. Google Maps findet ein kleines Bistro. Es muss gut sein, stehen doch vor der Türe einige Leute und warten auf den «Coffee to go». Dann brechen wir zu einemausgedehnten Bummel durch die Stadt auf. Ein Kunstwerk in einem Shopping Center(siehe Titelbild dieses Blogs) unter dem Titel “A Light Touch” gefällt mir. Nach einem kurzen Lunch im Zimmer fahren wir zum Federal Golfplatz. Er rangiert unter den Top 100 in Australien. Der Parkland Course liegt auf einem Hügel keine 10km vom Stadtzentrum. Tolles Clubhaus, nette Bedienung im Proshop und etwa 300 Känguruhs auf dem Platz, kein Kommentar. Ich laufe auf den ersten sieben Löcher zur Hochform auf und spiele richtig gutes Golf. Dann laufen wir wieder einmal auf einen 4er Flight auf und weg ist meine Hochform. Beim 14. Loch werden wir dann von einem jungen australischen Flegel overdrived und sein Ball liegt zum Schluss sicher 40m vor uns, Glück gehabt. Zurück im Hotel geht es unter die wohlverdiente Dusche und das Essen gibt es etwas später beim Inder.

PS: Unglaublich, nun bin ich schon seit sechs Monaten und Silvia seit einem Jahr Rentner im Unruhezustand.

Ruedi

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