Wairakei and Kinloch
Am Wochenende war richtig viel los. Wie angekündigt, haben wir meine MBA Kollegin mit ihrem Sohn getroffen. Es wurde ausgiebig geplaudert, Reisetipps ausgetauscht und zweimal sehr gut gegessen. Danke Susanne, es hat wirklich Spass gemacht, Dich zu treffen. Gute Reise!!
Am Samstag auf dem Weg von Matamata nach Taupo haben wir auf unserem «Heimatgolfplatz» Lake View in Rotorua nochmals Golf gespielt. Leider war das Spiel sehr langsam und so haben wir nach 9 Löchern das Game vorzeitig beendet.
Am Sonntag stand eine Runde auf dem Golfplatz Wairakei auf dem Programm, ein weiterer Top 10 Golf Course in NZ. Dieser Golfclub kann jedem Golfer gerecht werden: Neues Clubhaus, freundliches Personal, neue Buggies, schöne Driving Range mit einem Chipping und einem Putting Green direkt beim Loch 1 und die Bälle auf der Range sind im Greenfee inbegriffen.
Der Start in die Runde beginnt mit zwei einfachen Löchern, doch dann wird mit jedem Loch die Schwierigkeit gesteigert. Höhepunkt ist das Signature Hole 8. Für Spieler, die dieses Loch nicht kennen, nahezu unspielbar. Bäume, Wasser und Bunker behindern bei jedem Schlag das Spiel. Das Loch 9 ist dann wieder etwas einfacher zu spielen und lässt hoffen, doch am Loch 10 wird vom Spieler bereits wieder alles abverlangt. Die Bunker rund ums Green lassen auch gut getroffene Bälle «verschwinden». Im gleichen Stil geht es weiter. Obwohl es mir auf der Runde nicht immer nach Wunsch gelaufen ist, bin ich vom Platz hell begeistert. Mein Tipp: ein Strokesaver und ein Buggy sind ein Muss auf diesem Platz.
Nach der Runde am Sonntag musste ich am Montag wieder einmal einen golffreien Tag einlegen. Der linke Arm hat sich wieder einmal gemeldet. Die rund 200 Bälle am Freitag auf der Driving Range waren vielleicht etwas zu viel.
Für Silvia war klar, sie wollte am Montag auf dem Kinloch Golfplatz spielen. Dieser Platz ist die #4 in NZ. Nach dem Frühstück und einem kurzen Halt beim Countdown (eine Art Coop oder Migros) fahren wir zum Platz. Wir werden freundlich empfangen und erhalten vom Pro eine ausführliche Einweisung. Einige Schläge auf der Range, etwas Putting und die Runde kann beginnen. Wir wurden vorgewarnt, die 176 Bunker sind strategisch gut verteilt. Die Fairways sind mehrheitlich onduliert. Dies gilt auf für die Putting Greens. Gemeinsam (Silvia als Spielerin, ich als Caddy) spielen und besprechen wir nahezu jeden Schlag resp. jeden Putt, so wie die Profis auf der Tour. Das Resultat lässt sich sehen. Silvia hat dank zwei Pars das Handicap fast gespielt. Ich freue mich, dass ich als Caddy auch etwas besteuern konnte. Als Lohn für die vierstündige Runde erhalte ich einen Drink und ein Käppli mit Kinloch Logo. Mein Fazit: Wau, auf diesem Platz werde ich das nächste Mal sicher auch spielen, aber nur mit Caddy!
Im Clubhaus treffen wir einen Gast mit einem speziellen Oldtimer. Sie nennen ihr Auto ganz einfach «Lady». Mal sehen, ob Silvias erster Chef bei der «Zürich» dieses Fahrzeug kennt. Er ist ein grosser Jaguar Fan und ein ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet.
Ruedi