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MOTAT

Samstag 10. Dezember 2016, es regnet in Auckland. Was machen wir? Gehen wir in den Zoo, besuchen wir das MOTAT oder machen wir eine Shopping Tour.

Ich kann Silvia für den Besuch im Museum of Transport and Technology motivieren. Wir fahren in den Westen der Stadt. Ein Parkplatz ist rasch gefunden. Der erste Teil der Ausstellung zeigt das alte Wasserpumpwerk von Auckland, Autos, Strassenbahnen usw. Im Innovationpavillon wird ein 3D Drucker vorgeführt. Na ja, die Ausstellung wirft mich nicht wirklich vom Hocker, doch vermutlich fehlt es an Geld und Know-how. Fasziniert bin ich von einer Hommage an Sir Edmund Hillary und einer Expedition an den Südpol in den Jahren 1955-1958. Die Geschichte wird aufgearbeitet mit Videos, Bilder, Schautafeln und eine Art Pistenfahrzeug in Natura, eine Erfindung von Hillary. Das Fahrzeug baut auf einem Traktor auf, der mit speziellen Ketten ausgerüstet wurde. Mit dem Gefährt hat der Forscher und sein Team über 1000 km auf Schnee und Eis zurückgelegt.

Dann geht es mit einer alten Strassenbahn (analog dem alten 6er Tram in Zürich) zur Flugzeugausstellung. Dieser Teil des Museums ist auch ein Andenken an die vielen neuseeländischen Piloten, die im 2. Weltkrieg ihr Leben verloren haben.

Berührt hat mich die Geschichte eines jungen Piloten, der nach 800 erfolgreichen Einsätzen in der Nähe von Le Mans in dichtem Nebel nach einer Kollision mit der Maschine eines Kollegen abgestürzt ist. Der Besuch im MOTAT hat mir einen neuen Aspekt des 2. Weltkriegs aufgezeigt.

Ruedi

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