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Waiho Bridge washed away

Waiho Bridge washed away

Für die vergangenen zwei Tage war Regen angesagt. Wir haben davon nur wenig mitgekriegt. Die Region um den Fox Glacier auf der Westseite der Südinsel hat es aber so richtig getroffen. Die Waiho Brücke wurde weggeschwemmt und zahlreiche Dörfer standen und stehen unter Wasser. Eine Wetterstation 40 Kilometer südlich von Hokotika meldet eine Rekordmenge von 1086mm Regen in 48 Stunden. Gemäss Experten ist es jedoch möglich, dass an einem anderen Ort in den Südalpen noch mehr Regen gefallen ist. Der letzte Rekord aus dem 2013 lag bei 1063mm. Wie wir hören, ist es unüblich, dass in Neuseeland im März ein solches Wetterphänomen auftritt. Ein Gemeindepräsident brachte es in der Zeitung auf den Punkt: «All the laws have been broken». Auch wenn es gewisse Leute nicht wahrhaben wollen, die Klimaveränderung fördert Wetterextreme.


Beim Passieren der Rakaia Gorge auf dem Weg von Methven nach Christchurch konnten auch wir das Ausmass des Regens in den Südalpen sehen. Aus dem Fluss Rakaia River wurde über Nacht ein breiter reissender Fluss, der Unmengen Wasser führt.

Jetzt sind wir in Christchurch angekommen. Leider hatte ich bei der Wahl der Unterkunft nicht wirklich Glück. Das Cottage liegt zentral, ist aber klein und sehr einfach ausgestattet. Doch die Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten war nicht wirklich gross, denn heute Freitag findet die grosse Abdankung für die 50 Opfer des Attentats von vor zwei Wochen statt und zahlreiche Besucher aus In- und Ausland sind in der Stadt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird auch Cat Stevens auftreten.

Gestern waren wir vor der Golfrunde kurz in der Stadt. Unglaublich, was sich seit unserem Besuch im Februar 2017 so getan hat. Es wird gebaut, was das Zeug hält. Viele Läden konnte neuen Lokalitäten beziehen und eine Ladenstrasse aus Container ist abgebaut. Im Ausgehviertel gibt es jetzt auch viele neue Beizen und Bars. Man könnte meinen, man befinde sich in Züri West.

Heute werden wir das Stadtzentrum meiden und nochmals Golf spielen. Für Silvia ist es die letzte Runde in Neuseeland. Morgen steht nochmals ein ausgedehnter Stadtbummel auf dem Programm. Dann bringe ich Silvia zum Flughafen in Christchurch.

Am Sonntag fahre ich los in Richtung Picton und nehme am Dienstag die Fähre auf die Nordinsel nach Wellington. Wie schon erwähnt, besuche ich in Otaki meinen Chef aus der Zeit bei IBM, Swisscom und Microsoft. Am 11. April geht dann mit dem Rückflug in die Schweiz auch für mich die Reise durch Tasmanien, Australien und Neuseeland zu Ende.

Wir fliegen beide mit vielen positiven Erinnerungen nach Hause und hoffen, dass die lockere Art (no worries) der Australier und Neuseeländer etwas auf uns abgefärbt hat.

Mit diesem Post stellen wir die Berichterstattung über diese Reise ein und bedanken uns bei unseren Lesern für die Treue und die zahlreichen Rückmeldungen. Ihr habt uns immer motiviert!!

Ruedi

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