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Bananas, Bananas, Bananas

Bananas, Bananas, Bananas

Nein, we are neither nuts nor bananas! Dazu aber später.

Heute haben wir eine Fahrt von fast 400 Kilometer vor uns. Auf dem Weg nach Fleurieu Peninsula, habe ich auf halbem Weg Robe ausgesucht, in der irrigen Meinung, dass wir das noch nicht gesehen haben. Wie üblich verlassen wir kurz vor 10 Uhr das Hotel und fahren los. Nach the Grotto und the London Bridge (vgl. Post von gestern) halten wir bei der Bay of Martyrs. Es gibt viele Geschichten, wieso die Bay so heisst. Die Kurzversion: die Aboriginals wurden an diesem Ort von den europäischen Einwanderer ausgerottet. Der Ausblick ist spektakulär. Ein noch spektakulärer View gibt es an der Bay of Islands. Dann erreichen wir Warrnambool, der letzte Ort an der Great Ocean Road.

Auf der Weiterfahrt nach Port Fairy stöbere ich in unseren Blogs von 2017. Upps, wir haben ja noch recht viele Früchte und Gemüse im Auto. Beim Grenzübertritt von Victoria nach South Australia gibt es eine Quarantäne Stelle. Was dürfen wir einführen? In Port Fairy machen wir Halt beim örtlichen Info Center, einerseits um Klarheit über die Quarantäne Bestimmungen zu erhalten, andrerseits, weil hier eine Schweizerin, Ursula Warner, arbeiten soll. Im Dezember gab es zum Thema die 5. Schweiz ein Interview mit ihr. Wir fragen einen älteren Mitarbeiter nach ihr. Sie hat die Arbeitsstelle an Ostern verlassen und lehrt jetzt an der Hochschule in Warrnambool für Tourismus. Er fragt uns, ob wir ihre Adresse möchten. Ich verneine, denn wenn jeder Schweizer Tourist die Frau besuchen wollte, hätte sie sicher keine Freude.

Nun geht es zum Cape Bridgewater. Dort soll es mehrere fantastische Blowholes geben, ein idealer Ort für eine Klippenwanderung, aber in der Zwischenzeit ist es zu heiss geworden. Da wir unsere Vorräte los werden müssen, gibt es ein kleines Picknick mit unseren Bananen. und anschliessend einen Kaffee am Strand. 

Immer noch liegen 235 Kilometer vor uns. Es ist kurz nach 14 Uhr. Das Google Maps schätzt eine Reisezeit von 2 Stunden 35 Minuten, was ich sportlich finde. Kurz vor 15 Uhr fahren wir vor Nelson über die «Grenze». Wir essen die zweitletzen Bananen und werfen die zwei letzten in die Quarantäne Bin. Rüebli und Dörrfrüchte dürfen wir mitnehmen.

Um 16 Uhr fahren wir an einem Golfplatz vorbei (Bluelake Golf Club). Ruedi würde gerne halten, aber ich dränge zur Weiterfahrt. Das Navi meint Ankunft immer noch gegen 17 Uhr, obwohl die Fahrt noch immer 1 Stunde 45 Minuten dauert. Mir dämmert es, wir haben eine Zeitzone überschritten. Google und auch die Uhr auf dem Handy bestätigen, dass jetzt die Zeitdifferenz zur Schweiz nur noch 9 Stunden 30 Minuten beträgt.

Wir erreichen Robe, um festzustellen, dass wir 2017 bereits einmal da waren. Auch das Hotel hat sich nicht verändert, es ist so „run down“ wie vor zwei Jahren, doch der Besuch im Restaurant the Sails entschädigt. Das Essen ist dort extrem lecker.

Auf der langen Fahrt wurde uns bewusst, dass es in Australien enorm viele T-Kreuzungen gibt. Jedes Mal erinner uns an eine unschöne Situation, die wir vor mehr als 20 Jahren auf einer Reise in Florida erlebten.

Silvia

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